Wasserversorgungsmodul

Wasserversorgungsmodul der Feuerwehr Ötisheim übt mit der Feuerwehr Niefern-Öschelbronn

Die Feuerwehr Niefern-Öschelbronn plante für den Montag, den 04.08.2014, eine Übung Überprüfung der Löschwassermenge aus dem Kirnbach in Niefern und dem Ortsbach in Öschelbronn.

Das Wasserversorgungsmodul Gerätewagen-Transport der Feuerwehr Ötisheim, welches laut Ausrückeordnung der Feuerwehren im Östlichen Enzkreis als Wasserversorgungsmodul der Überlandhilfe zur Verfügung steht, wurde in die Übung integriert.

Die Wasserversorgungseinheit der Feuerwehr Ötisheim, welche zu Großschadenslagen bei denen Löschwasser benötigt wird ausrückt, besteht aus drei Fahrzeugen.

Der Einsatzleitwagen 1, besetzt von der Führungsebene der Feuerwehr, hat die Aufgabe sich schnell einen Überblick der Einsatzstelle zu verschaffen, um die beiden folgenden Fahrzeuge direkt einweisen zu können.

Der Gerätewagen-Transport, der mit einem Gruppenführer und fünf Mann besetzt ist, bringt die 2000 Meter B-Schläuche und eine leistungsstarke tragbare      Pumpe an die Einsatzstelle.

Das Löschgruppenfahrzeug LF 16/TS, mit einem Gruppenführer und acht Mann, bringt zusäzlich eine fest eingebaute und eine tragbare Pumpe mit. Diese     können als Verstärkerpumpen, je nach Einsatzstelle, eingesetzt werden. Des Weiteren werden noch bei Bedarf 38 Reserverollschläuche eingesetzt.

Da B-Schläuche bei einer Wasserförderung über längere Wegstrecken einem enormen Druck standhalten müssen und ein längerer Ausfall in Folge eines Schlauchplatzers verhindern werden muss, werden Reserverollschläuche benötigt. Hierzu werden je nach Länge der Wasserversorgungsleitung, alle paar                B-Schläuche, Reserverollschläuche zur Leitung gelegt. Des Weiteren werden in die Versorgungsleitung einige Absperrvorrichtungen eingebaut, um die Wasserförderung schnell unterbrechen zu können. Dies kann auch zusätzlich der Leitungserweiterung dienen.

Im Alarmfall fordert der Einsatzleiter der Feuerwehr, über die Leitstelle Pforzheim, die Feuerwehr Ötisheim mit dem Wasserversorgungsmodul an, um z.B. an der    Einsatzstelle genügend Löschwasser vorhalten zu können. Dadurch ist für die Ötisheimer bei Alarmeingang klar, welche Fahrzeuge nach Alarm- und Ausrückeordnung besetzt werden müssen.

Zur Übung mit der Feuerwehr Niefern-Öschelbronn wurde nur der Gerätewagen-Transport  mit Sechs Kameraden/-innen entsandt, um den Kameraden/Kameradinnen die mobile Wasserstaustelle €žBiber in den Gewässern im eigenen Ort an den vorgegebenen und erreichbaren Saugstellen vom Gerätewagen-Transport  vorzustellen.

Die mobile Wasserstaustelle €žBiber wurde von der Feuerwehr Ötisheim beschafft, um Löschwasser aus fließendem Gewässer anstauen zu können. Das Geräte selbst besteht aus zwei Aluplatten die beweglich miteinander verbunden sind. Im Inneren des Biber befindet sich eine Kunststofffolie mit der das Wasser      zusätzlich angestaut wird. Durch die Gelenkbolzen zwischen den zwei Aluplatten, kann der €žBiber in Gewässer (0,4Meter bis zu 1,5Meter) aufgestellt werden. Wenn das Gewässer noch breiter ist, werden Sandsäcke gesetzt um das Anstauen noch optimaler zu gestalten.

Durch die geringen Niederschläge konnte der Biber im Kirnbach und Ortsbach optimal getestet werden. Nachdem die mobile Staustelle positioniert war, merkte     man schnell, dass das anbringen der mobilen Staustelle optimal war. Der Wasserspiegel vor der Staustelle stiegt sukzessive an. Mit der Tragkraftspritze TS8 wurden für die Kameraden/Kameradinnen aus Niefern-Öschelbronn Löschwasser gefördert um zwei Strahlrohre mit einer Durchflussmenge von je 800Liter           pro Minute gespeist. Durch den Enormen Wasserbezug aus dem Gewässer, konnte überprüft werden, ob genügend Löschwasser bei einem realen Einsatz          aus den einzelnen Gewässern bezogen werden konnte.

Für die Feuerwehr Ötisheim verlief die Übung zusammen mit der Feuerwehr Niefern-Öschelbronn an diesem Abend super. Die Feuerwehr Niefern-Öschelbronn, konnte feststellen, dass durch den Einsatz der mobilen Staustelle €žBiber die gewählten Standorte im realen Einsatz genügend Löschwasser zur Verfügung         stellen würden.

Zusätzlich konnte die Feuerwehr Öisheim an diesem Abend wieder den Einsatz der Staustelle in anderen örtlichen Gegebenheiten kennenlernen und zusätzlich kannte man im Ernstfall die Örtlichkeiten, den am 27.04.2012 musste die Feuerwehr Ötisheim das erste Mal mit dem Wasserversorgungsmodul Überlandhilfe zum Großbrand der Schreinerei Boch ausrücken, um von der Enz zur Brandstelle über 2000Liter Wasser in der Minute zu befördern, da nicht genügend Löschwasser durch das örtliche Wassernetz zur Verfügung stand.

Mobile Staustelle Biber im Kirnbach
Wasserentnahme am Ortsbach
Wasserentnahme im Kirnbach

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